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Kapitel 17 “Wolle nach Maß”
Unterwegs fuhren sie noch in ein Drive-In von McDonalds und versorgten sich mit McChicken und Pommes. Sandra bestellte noch einen Milchshake – denn auf ihre Figur brauchte sie bei diesem Training bestimmt nicht zu achten. Danielle erlaubte ihr sogar ein Sprite – allerdings ohne Eiswürfel, da der Softdrink ohnedies kalt genug sein würde.
Sandra war zwar noch immer verdammt heiß und die Shetlandwolle am Körper war auch alles andere als angenehm, aber wenigsten saß sie in einem Wagen mit Klimaanlage und durfte sogar kalte Getränke zu sich nehmen.
So war Sandra mehr gespannt als verzweifelt bei der Aussicht, Stricksachen nach Maß zu bekommen. Auch ihr Master hatte ihr ein paar Teile stricken oder nähen lassen, und eigentlich waren teilweise auch recht hübsche Sachen dabei, mal abgesehen vom jüngst erworbenen Catsuits und dem Strafkleid natürlich. Kurz, bevor sie in die Nähe ihres Ziels kamen, hielt Danielle am Straßenrand an, und holte aus einer Sporttasche, eine dicke schwarze Fleece-Balaclava, und einen langen roten Wollschal heraus. Aus dem Handschuhfach entnahm sie einen großen Schaumgummiball, drückte ihn fest zusammen und stopfte ihn Sandra in den Mund, wo er sich sofort wieder ausdehnte, und eine wirkungsvolle Knebelung bewirkte. Dann zog sie Sandra die Balaclava absichtlich verkehrt – also mit den Öffnungen nach hinten über den Kopf. Sie zog ihr die Kapuze des Wollmantels über den Kopf bis weit ins Gesicht und band ihr den Wollschal zuerst fest um den Hals, um die Kapuze und den Kragen der Haube zu sichern, und anschließend mehrmals um den Mund, um ein Ausspucken des Schaumgummiballs endgültig zu verhindern. Sandra brummte leise und begriff als sie offensichtlich in eine Garage fuhren, dass die genaue Adresse der Strickerin für sie geheim bleiben sollte. “Na dass wäre aber auch mit weniger Schichten über dem Gesicht erreichbar gewesen” dachte sie, als sie von Danielle in einen Aufzug geführt wurde, und kurze Zeit später in einem Raum mit offensichtlich dicken flauschigen Teppichen kniend warten musste.
Nach einiger Zeit betraten mehrere Personen das Zimmer, und eine begann Sandra auszupacken, wobei sie die Rollkrägen unter dem Schal und der Haube hervorzog, und sie bis auf die Balaclava und den Schal komplett auszog. Die Handschellen wurden rasch wieder hinter dem Rücken geschlossen. Sandra hasste es, völlig hilflos gefesselt, geknebelt, blind und bis auf die Haube splitternackt vor Fremden zu stehen, die sich völlig zwanglos über ihr neues Outfit unterhielten. Eine Stimme gehörte Danielle, aber die beiden anderen waren ihr völlig unbekannt. Sie merkte, dass die Frau mit der tieferen Stimme, die mit “Mrs. Wool” angesprochen wurde, das Sagen hatte, und die hellere und deutlich jüngere Stimme einer Art Lehrmädchen (oder Sklavin?) zu gehören schien.
Sandra spürte, wie an verschiedenen Stellen Maß genommen wurde, und hörte ein, durch die Fleece-, und Wollschichten gedämpftes Fachgespräch. “Ich dachte an verschiedene Catsuits, Overalls und Strampelanzüge, wie du sie mir mal für die Sklavin von Mr. T. angefertigt hast. Erinnerst du dich noch? Dazu ein paar hübsche Pullover mit angestrickten Fingerhandschuhen, dazupassenden Balaclavas, auch die mit langem Brustteil, die man unter dem Rollkragen oder den Achseln sichern kann, und Strumpfhosen mit Wolldildo hätte ich auch gerne dabei. Dann einen Satz Wollknebel, lange Fäustlinge mit Sicherung, und ein paar Kleider und Röcke mit eingearbeiteten Gummifäden, damit sie schön eng anliegen. Ein paar Schals kannst du auch gleich mit dem Gummifaden mitlaufen lassen, dann kann man sie straffer wickeln. Ach ja, hast du eigentlich noch den traumhaften Zwangsjacken-Overall mit der geschlossenen Kapuze und dem speziellen Innenfutter im Programm? Du weißt schon, der mit den drei Lagen -Fleece-Angora-Lopi- und dem gummierten Oberstoff, der durch die Beschichtung als Regenanzug verwendet werden kann, und der so herrlich schweißtreibend ist”. Ja? Ausgezeichnet, mach aber bitte gleich zwei davon, einen schön eng und einen mit genug Platz für wohliges oder wolliges “Darunter”. Die Stahlbänder am Hals und den Gliedmaßen bitte mit Magnetschlössern und Fernbedienung, die sind zwar teurer, aber mein Kunde kann es sich leisten, und ich hasse das Herumfummeln mit diesen Minischlüsseln. Auch beim Material bitte keine falsche Sparsamkeit, ein paar hundert Dollar mehr oder weniger spielen keine Rolle, und dünner Fleecestoff oder nur mit doppeltem Wollfaden gestricktes sieht irgendwie so billig aus. So ich denke, das wäre alles, Carol, du kannst sie jetzt wieder anziehen” Während Sandra wieder vollständig verpackt wurde, nahm Mrs. Wool Danielle zur Seite und zeigte ihr ein neues, homöopathischen Mittel gegen Hyperthermie, das gerade auf dem Markt gekommen war. Durch den rein pflanzlichen Wirkstoff war es in der Anwendung absolut ungefährlich, und ein paar Tropfen in einem Getränk brachte den unterkühltesten Körper wieder auf “Betriebstemperatur”. Sie gab Danielle ein Probefläschchen und sah am glitzern in ihren Augen, dass ihrer Kundin sofort jede Menge Ideen zu diesem Mittel einfielen.
Carol bemerkte den Vorgang und schüttelte stumm den Kopf. Schon vorher hatte sie Mitleid mit Sandra - wegen der irrsinnig dicken Wollschicht, in die sie trotz der Hitze verpackt war -, aber nun ahnte sie, dass das Mittel für zusätzliche Hitzetorturen verwendet werden würde, und war ernstlich besorgt. Auch wenn sie das Gesicht von Sandra nicht gesehen hatte, ihr Körper schien jung und war makellos und erinnerte Carol an ihre eigenen Zeit als Wollsklavin, als sie in diesem Studio selbst noch unfreiwillige Kundin und noch nicht freie Mitarbeiterein war. Sie hatte die Trennung von ihrem Master geschafft, und nahm sich vor, die Adresse Sandras aus der geheimen Kundenkartei von Mrs. Wool zu besorgen, um Sandra – wenn sie konnte – zu helfen.
Vorläufig musste sie Sandra allerdings noch auf andere Weise “helfen”. Danielle hatte entschieden, dass Sandra für die vierzig Minuten der Heimfahrt wieder hinter den Rücksitzen des Sportwagens unter der dicken Decke eingeklemmt werden sollte, diesmal noch zusätzlich verschärft durch die Knebelung und die Verpackung mit der Kapuze, der Balaclava und dem dicken Wollschal.
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