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Kapitel 36 “Walters Entscheidung”
Walter hatte erkannt, dass es Danielle mittlerweile nicht mehr um ein hübsches Woll-Outfit für Sandra ging, bzw. um die Überwachung, es auch bei weniger angenehmen Temperaturen oder Gelegenheiten anzubehalten. Sie erfüllte sich ganz offen ihre eigenen sadistischen Träume, bei denen Wolle nur das Mittel zum Zweck darstellte, aber nicht der Mittelpunkt der ganzen Idee war. Walter überlegte, ob es möglich sein würde, diese Entwicklung umzukehren, ohne Danielle gleichzeitig zu verärgern oder zu vertreiben. Während er noch darüber nachdachte, stellte er sich Selbst die Frage, ob es nicht überhaupt sinnvoller wäre, Danielle zu vertreiben.
Er vermisste die spannenden Momente, wenn Sandra ihn mit ihrem Outfit überraschte, und er erkannte, dass die Gelegenheiten, in denen ihre Liebe zu einer hübschen Wollkleidung geführt hatte, ihn viel stärker erregte, als die Vorführung als von Danielle verpackte Wollsklavin. Natürlich, die Sache bei der Abreise in Seattle hatte ihn geärgert, und der Gedanke, sie zur perfekten, unterwürfigen Wollsklavin ausbilden zu lassen, war aufregend gewesen, und zugleich eine perfekte Strafe für Sandra. Doch inzwischen war die Spannung einer gewissen Eintönigkeit gewichen. Der Reiz aus früheren Tagen, wie Sandra gekleidet sein würde, war verschwunden, war doch die Frage nur noch, wie unerträglich streng Danielle diesmal gewesen war. Gewiss, Sandra hatte ihm seine Wünsche auch praktisch jeden Tag erfüllt, doch ihre kleinen verbalen Kämpfe, diese Mischung aus gegenseitigen Provokationen hatte der Sache erste ihren besonderen Reiz gegeben. Er lieber Sandra, und zwar nicht nur wenn sie demütig und gehorsam in Wolle gekleidet auf ihn wartete, sonder auch - oder gerade , weil sie ihn immer noch mit kleinen Frechheiten herausforderte, in die sie kleine Schlupflöcher einbaute, um einer “Bestrafung für vorlaute Bemerkungen” zu entkommen. Er genoss es, sich dann geistig mit ihr zu messen, als “Staatsanwalt” und “Richter” die verbalen Schlüpflöcher in ihren Frechheiten zu verstellen, um sie dann als der “strenge Ehemann” natürlich mit Wolle bestrafen zu können. Obwohl ihm klar war, dass Sandra seinen Sinn für Gerechtigkeit immer wieder schamlos zu ihren Gunsten ausnutzte, und so viel zu oft die “Verteidigung” den Sieg davon trug. Hier in San Diego war es anders! . Zwar war der hübsche Anblick seiner schlanken hübschen Frau in flauschiger Wolle nach wie vor reizvoll, doch es war mehr eine Modenschau als ein Eheleben, und auf Dauer würde Danielle, da war sich Walter sicher, Sandra von ihm entfremden. Das Ergebnis von Danielles Behandlung würde zwar - vielleicht - eine perfekte Wollsklavin sein, doch würde es noch “seine” Sandra sein?
Während Walter sich noch selbst einredete, die Für und Wieder abzuwägen, hatte sein Herz die Entscheidung bereits getroffen. Er würde Sandra noch heute “befreien”, und ihr Selbst die Wahl ihrer Kleidung für die Welcome-Party überlassen, egal was Danielle vorgehabt hätte. Wenn er recht behielt, würde Sandras Outfit trotzdem seine Zustimmung finden, und dann wäre die Sache entschieden, und Danielles Zeit in seinem Haus abgelaufen.
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