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Kapitel 16 “Shopping”
Der Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück, bei dem alle noch in Long-Shirts bzw. Shorts in der Küche saßen, und besonders Danielle ausnehmend freundlich war. Walter hatte seine Frau nochmals ermahnt, dass er Abends keine Geschichten über Streit oder gar Handgreiflichkeiten würde hören wollen. So meinte Sandra, Danielle hätte zugegeben, sie geschlagen zu haben, und hoffte, Walter hätte Danielle in ihre Schranken gewiesen.
Während sich Walter fürs Büro fertig machte und das Haus verließ, war Danielle auf ihrem Zimmer geblieben, und so hatte Sandra, noch im BW-Shirt, den Küchentisch abgeräumt.
Die Türe war noch nicht lange hinter Walter zugefallen, als Danielle mit ihrer Reitgerte in der Hand in der Küche auftauchte, und Sandra mit lauerndem Blick musterte. “Ich hoffe, dir ist klar, dass du für den gestrigen Abend und die Nacht einiges aufzuholen hast” “Da gibt es nichts aufzuholen, ich war mit meinem Master zusammen und habe seine Wünsche erfüllt!” “Ach nein, wir wiedersprechen schon am frühen Morgen, das kann ja noch ein heiterer Tag werden! Los ab in dein Zimmer, du wirst dich für einen Einkaufstrip fertig machen!”
Sandra ging in ihr Zimmer, dicht gefolgt von Danielle, die hoffte, einen Grund für die Verwendung der Peitsche zu bekommen. “Los auf die Knie, und Blick gesengt”
Dann begann Danielle, die Kleiderschränke der Reihe nach zu inspizieren, um ein - ihrer Ansicht nach - passendes Ensemble zusammen zustellen.
Diesmal sollte es eine rote Verpackung werden, und würde trotz des geplanten Besuches im Einkaufscenters keinerlei Rücksicht darauf nehmen, wie auffällig die dicken Wollsachen sein würden. Im Gegenteil, sie legte es diesmal besonders darauf an, Sandra vorzuführen.
So begann sie mit einem dicken weißen Rollkragenpullover und einer Strickstrumpfhose mit Zopfmuster – beides aus leicht kratziger Shetlandwolle sowie dicken Woll-Kniestrümpfen. Dazu wählte sie eine knallrote Strickleggins, ebenfalls mit dickem Zopfmuster und einen naturfarbenen Wollschlüpfer + Wollunterkleid aus Schurwolle. Als nächstes kam dann ein eher enges rotes Kleid aus Merino-Wolle mit dickem Stehkragen und langen extrem engen Ärmeln hinzu. Das Kleid hatte ebenfalls rundum ein Zopfmuster und reicht bis knapp an die Knöchel, sodass die darunter getragene Strumpfhose/Leggins Kombination gerade noch sichtbar sein würde. Sie fand auch noch einen oberschenkel-langen Pullover mit V-Ausschnitt den zum Set zu gehören schien, sowie den Wollmantel mit Kapuze. Der Mantel viel ihr besonders auf, da er von Außen mit Kordeln verschließbare schräge Taschen hatte, die innen im Taschenfutters Reißverschlüsse hatten. Sie begriff sofort, das diese Besonderheit dazu diente, die, in den Manteltaschen steckenden Hände im Mantel fesseln zu können, und nahm sich vor, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen.
Sandra hatte die Auswahl aus den Augenwinkeln heraus beobachtet, und schien zunächst nicht glauben zu wollen, dass dieses Outfit für die Öffentlichkeit bestimmt war. Nachdem sie sich in alle Kleidungsstücke hineingezwängt hatte, ballten sich durch das Überlappen der einzelnen Teile im Hüftbereich, um ihre Mitte 8 Schichten Wolle, noch dazu größtenteils mit Zopfmuster. Sandras an sich sehr gute Figur war darunter kaum mehr zu erahnen. Besonders unangenehm war auch die Tatsache, dass ihr der hohe Shetland-Rollkragen über die weiteren Schichten gestülpt worden war, und somit ebenso deutlich sichtbar war, wie die Wollhose die sich durch zu lange Beine bei den Knöcheln zusammenschob. Die Wollstrümpfe quollen durch die Riemchen der leichten Sommersandalen, und ließen sie dadurch noch dicker und unpassender wirken. Bevor sie in den Mantel geschlüpft war, band ihr Danielle eine Kette mehrfach eng um die Mitte und fädelte den Bügel eines Vorhängeschlosses durch beide Enden der Kette und gleichzeitig auch durch ein Ketteglied der Handschellen, die nun auf Sandras Bauch baumelten. Nun musste sie noch ein Paar Fingerhandschuhe und dicke Wollfäustlinge mit fast ellenbogenlangen Stulpen überziehen und die so verpackten Hände in die Manteltaschen stecken. Danielle schlug die Vorderteile des Mantels zur Seite, öffnete die Reißverschlüsse der Taschen und ließ die Handschellen um die dicken Fäustlinge einschnappen. Dann zog sie die Kordeln an den Manteltaschen zusammen und knöpfte den Mantel mit sichtlichen Vergnügen zu. Sandra hoffte immer noch, die Sache mit dem Einkaufsbummel sein nur zur Abschreckung erfunden worden, und zögerte daher ein wenig, als Danielle ihr befahl, in die Garage zu gehen. Doch Danielle ließ kaum Zweifel aufkommen, dass es keine Alternative für Sandra gab, und so gingen sie nach unten und stieg in den schwarzen Sportwagen, den Danielle fuhr. Eigentlich waren hinten nur zwei Notsitze, und am Beifahrersitz wäre genügend Platz gewesen, doch Danielle zwang Sandra, sich hinter dem Fahrersitz mit dem Kopf nach unten auf den Boden zu knien. Danielle verschwand kurz im Haus und kehrte mit einer dicken dunklen Flauschdecke zurück, die sie sorgfältig über Sandra breitete und fest in die schmalen Spalten stopfte, die zwischen ihrem Opfer und den Sitzen noch blieben. Dann klappte sie den Fahrersitz zurück, stieg ein, und rückte beide Sitze mittels elektrischer Sitzverstellung solange nach hinten, bis Sandra vollständig eingeklemmt war. Sie startete und fuhr den Wagen aus der Garage heraus, um ihn erst mal in der prallen Sonne vor dem Haus zu parken. Erneut war Sandra in einem saunaähnlichen Gefängnis eingesperrt, nur diesmal in noch erniedrigenderer Position, und mit der Aussicht auf eine noch größere Demütigung.
Danielle ging zurück ins Haus und wartete eine halbe Stunde, bis die bestellten Handwerker pünktlich um 10:00 Uhr eintrafen. Nach einer kurzen Besprechung konnte die Arbeit beginnen, und Danielle machte sich für den Bummel frisch. Als sie zum Wagen kam, waren rund 40 Minuten vergangen, in denen Sandra nicht nur dick verpackt in der Hitze des schwarzen Wagens hatte schmoren müssen, sondern das Gefühl gehabt hatte, unter der schweren Decke kaum atmen zu können. Erst jetzt schaltete Danielle die Klimaanlage ein, und fuhr die kurze Strecke bis zu einer P.C.Penny Shopping Mall, in der sie hoffte, das eine oder andere Stück für Sandra zu finden. Vorsorglich rief sie über Handy auch gleich die Strickerin an, von der sie schon ein paar ausgefallene Stücke für die Kunden ihres Studios hatte anfertigen lassen, und vereinbarte, am frühen Nachmittag bei ihr vorbei zu kommen.
Sandra spürte durch die dicke Decke kaum etwas von der Abkühlung im Wagen, und war bereits total erschöpft, als sie bei der Shopping Mall ankamen. Aus diesem Grund besorgte Danielle erst mal eine große Flasche Leitungswasser, gab ihr je eine Salz und Kreislauftablette, und hielt Sandra sogar die Flasche an den Mund, da Sandra durch die Kette und die Handschellen unter dem Mantel völlig hilflos war. “So meine Liebe, jetzt gehen wir ein wenig bummeln, und damit du tust was ich dir befehle, wirst du diesen kleinen Knopf tragen, damit ihr dir Anweisungen geben kann, auch wenn ich nicht direkt neben dir bin” Sie steckte Sandra einen Miniatursender ins Ohr, und klopfte kurz auf ein handy-ähnliches Gerät um den Empfang zu testen. Dann setzte sie Sandra noch die Kapuze auf, aber so, dass die Schichten darunter noch gut sichtbar waren, und dirigierte sie über den Parkplatz ins Einkaufszentrum. Sandra wäre am liebsten im Boden versunken, als sie die ungläubigen Blicke der Menschen sah. Der Sicherheitsmann in der Nähe des Einganges musterte sie besonders intensiv, schien aber zur Ansicht zu kommen, dass hier zwar eine Verrückte aber keine Kriminelle herumlief. Sandra musste kreuz und quer durch sämtliche Geschäfte gehen, und in jeder Boutique nach warmen Wollsachen fragen, aber es war offensichtlich ein aussichtsloses Unterfangen, im Sommer in San Diego bei rund 30 Grad im Schatten Wollsachen zu finden. Ein paar Baumwollpullis mit V-Ausschnitt wären die einzige Ausbeute gewesen, kamen aber natürlich nicht in Betracht. Gegen Mittag hatte Danielle die für Sandra peinlichen Versuche, an Wollpullover zu kommen, satt. Auch die Gespräche mit Verkäufern zu beobachten, bei denen Sandra der Schweiß ungehemmt übers Gesicht lief – denn abwischen war dank der Fesseln ja nicht möglich – verlor langsam seinen Reiz. Eine Zeitlang ließ sie Sandra noch die Treppen zwischen den Verkaufsebenen rauf und runter laufen, während sie selbst im Lift fuhr oder im Café bei einer kühlen Coke saß, aber schließlich wurde es Zeit an den Termin mit der Strickerin zu denken, und sie befahl Sandra zum Wagen zu gehen. Sandra war total durchgeschwitzt, doch diesmal durfte sie nicht sofort einsteigen. Danielle erklärte ihr, sie müsse hinter dem Wagen herlaufen, bis er mit eingeschalteter Warnblinkanlage anhält, und fuhr los. Sandra hatte nun die Wahl, gefesselt in der Nachmittagssonne am Parkplatz stehen zu bleiben, oder trotz der dicken Schichten flott hinter dem Sportwagen herzutraben. Danielle fuhr auf dem riesigen Parkplatz ein paar kleine Runden und beobachtete sie im Rückspiegel. Als sie merkte, dass Sandra zu taumeln begann, hielt sie an, und ließ sie einsteigen, diesmal sogar auf dem Beifahrersitz und ohne Decke!
Nach der “Fütterung” mit einer weiteren Flasche Wasser erklärte ihr Danielle “So meine Liebe, wenn wir keine passenden Sachen von der Stange für dich finden, werden wir dir eben ein paar Sachen nach deinen Maßen und meinen Wünschen anfertigen lassen”.
Sandra ahnte, dass Kleidung mit diesen Vorgaben vermutlich von einer Strickerin stammen würden, ließ sich in den Sitz des Wagens sinken und schloss die Augen.
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