Neue Anweisungen

Kapitel 27 “Neue Anweisungen”

Als Danielle die Stufen in den Keller hinabstieg, überschlugen sich ihre Gedanken aus lauter Vorfreude auf die kommenden Tage. Walter hatte sie nun endgültig auf ihre Seite gebracht, das heißt sie hatte ihn soweit bekommen SIE für ihr Vergnügen zu bezahlen. Denn ein Vergnügen würde es werden, Sandra nach allen Regeln der Kunst schmoren zu lassen, sie zu demütigen, und sie unter dem Deckmantel der “Wollerziehung” zur perfekten Sklavin abzurichten. Als erstes würde sie Sandra ein absolutes Sprechverbot erteilen, um zu verhindern, dass eine Aussprache zwischen den beiden ihren ganzen Plan gefährden könnte.  Dann musste sie eine Entscheidung treffen, wie Sandra für ihr Verhalten in dem “Bügelzimmer” bestraft werden sollte. Da Walter ihr endlich freie Hand lassen würde, schwankte sie zwischen einem neuerlichen Einsatz der Wärmesalbe, einer Mumifizierung mit Schlafsack und Heizdecke oder dem neuen Zwangsjackenoverall und einer Nacht in der Sauna. “Ja, ich denke, die Sauna wäre eine nette Überraschung für die Kleine. Schließlich würde sie mit verbundenen Augen bis zu Letzt nicht ahnen, warum sie stehend, oder auf der obersten Stufe kniend fixiert würde, bis ich den Saunaofen einschalte, und ihr den ersten automatischen Aufguss verpassen lasse”.

Mit diesem Vorsatz, einem triumphfierenden Lächeln auf den Lippen und einer kleinen Reitgerte in der Hand schloss sie den Kellerraum auf und trat ein. “Na, bist du endlich fertig? Halt, bevor du antwortest ein paar neue Regeln.

  • Du hast absolutes Sprechverbot! Außer wenn du von deinem Herrn oder mir direkt angesprochen wirst, oder von uns die Erlaubnis hast, mit jemanden zu sprechen, ist dir jeder Laut verboten.
  • Du darfst ohne Erlaubnis auch auf keine andere Art kommunizieren, weder schriftlich, durch Blickkontakt, klopfen, winken oder was immer dir sonst noch einfallen könnte. Was auch immer ich als Versuch, dich bemerkbar zu machen, auslegen werde, führt zu einer sofortigen Einschränkung und einer strengen Strafe.
  • Jeder Befehl ist sofort zu befolgen. Wenn ich auch nur den leisesten Wiederstand spüre, ein zorniger Blick, eine unwillige Geste bemerke, anstelle einer demütigen oder besser devoten Haltung, wirst du sofort streng bestraft.
  • Wenn ich, oder dein Herr den Raum betreten in den du dich befindest, und du dazu in der Lage bist, kniest du auf der Stelle hin, und erwartest mit gesenktem Blick unsere Anwesungen.
  • Du wirst ohne Erlaubnis nichts essen oder trinken und das Haus nicht verlassen.

Mach dir übrigens keinerlei Hoffnungen, dein Master würde dir in letzter Minute doch noch helfen. Ich konnte ihn überzeugen, dass nur eine konsequente Erziehung zum Erfolg führen kann, und er erwartet von mir - und natürlich auch von DIR - einen 100%igen Einsatz zur Erfüllung seiner Ziele und Wünsche”.

Mit dem letzten Satz hatte sie Sandra ohne es zu wissen, an ihr eigenen Versprechen erinnert. Ihren Vorsatz, das Vertrauen ihres Mannes um jeden Preis zurückgewinnen zu wollen. So blieb ihr gar nichts anderes übrig als mit gesengtem Kopf auf weitere Anweisungen zu warten.

“Also, wie ich sehe, bist du fertig. Dann sieh zu, dass du in dein Zimmer kommst. Du darfst ins Bad, dann ziehst du dich aus, verbinde dir die Augen mit einem schwarzen Fleece-Schal und leg dir am Rücken Handschellen an. Ach ja, vorher machst du dir noch zwei feste Zöpfe, und zwar so, dass sie fast senkrecht wegstehen. In 30 Minuten bist du fertig, und jetzt verschwinde”. Sandra schwirrte der Kopf, solche Anweisungen kamen mit Sicherheit nicht von ihrem Mann, aber was sollte sie dagegen tun? Konnte sie es riskieren, sich zu weigern? Was, wenn die Anweisungen tatsächlich mit Walter abgesprochen und von ihm gebilligt waren, wie würde er dann auf einen Wiederspruch oder ihren Wunsch die Befehle aus seinem Mund zu hören, reagieren? Bevor sie nicht in Walters Nähe war und seinen Grad der Verärgerung ausloten konnte, durfte sie keinen offenen Kampf mit Danielle riskieren. Also ging sie in ihr Zimmer, nahm eine Dusche, und trank dabei, soviel sie konnte, da sie ahnte, dass in der kommenden Nacht noch einiges auf sie zukommen würde.