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Kapitel 25 "Eine Enttäuschung für Sandra"
Als Danielle und Sandra mit dem späten Lunch fertig waren, und Sandra die Küche sauber gemacht hatten, war es bereits annähernd vier Uhr nachmittags, und da sich Danielle langweilte, überlegte sie, ob sie es riskieren konnte, Sandras Wolltraining noch vor Walters Heimkehr fortzusetzen. Noch bevor sie sich zu einer Entscheidung durchgerungen hatte, läutete es an der Tür, und ein Botendienst brachte die Lieferung von Mrs. Wool. Damit war der Rest des Nachmittags auch ohne speziellem Training abwechslungsreich. Danielle beobachtete, wie Sandra die Pakete ohne Hilfe in ihr Schlafzimmer schleppte und überwachte sie beim Auspacken der Kleidungstücke. Danielle genoss sichtlich den teils erschreckten und teils erstaunten Geschichtsausdruck mit dem Sandra die Sachen auf ihrem Bett ausbreitete um sie anschließend in einem der geräumigen Kästen zu verstauen. Während sich Danielle bei verschiedenen Stücken in ihrer Fantasie die Kombination verschiedener Teile, deren Wirkung und ihre Freude daran vorstellte, brach Sandra schon beim Anblick mancher Kleidungstücke und dem Gedanken sie einzeln tragen zu müssen der Angstschweiß aus. Gerade als sie fertig war, hörte sie Walter an der Eingangstüre, und wollte ihrem Mann entgegenlaufen.
Ein leises, aber scharf gezischtes "STOPP" ließ sie mit der Hand am Türknauf innehalten. " Komm zurück und knie dich hin und schweig! Du wirst lernen, deinem Master in entsprechend demütiger Stellung zu erwarten". Während sich Sandra in der Mitte des Raumes auf die Knie sinken ließ, zauberte Danielle wie aus dem Nichts Handschellen hervor, und ließ sie auf Sandras Handgelenken einschnappen. Mit Ohropax, einem dicken schwarzen Fleece-Schal dreifach um die Augen gewickelt, und den Händen am Rücken gefesselt ließ Danielle ihre Wollsklavin im Zimmer zurück, um Walter zu begrüßen.
Sandra hoffte, in wenigen Augenblicken die Hand ihres Mannes auf der Schulter zu spüren, und freute sich auf ein Wochenende, bei dem Ihr Mann wieder die Entscheidungen für sie treffen würde, und nicht diese mittlerweile verhasste Sadistin.
"Hallo Walter, wie war Dein Tag?" "Gut, danke, und wie war´s bei euch, wo ist Sandra?" "Die wartet schweigend, wie es sich für eine gut erzogene Wollsklavin gehört, bis DU Anweisungen für sie hast. Obwohl ... na ja, von gut erzogen kann leider noch nicht die Rede sein, es fällt ihr nach wie vor schwer, die einfachsten Befehle korrekt auszuführen, und da du mir in Sachen Strenge ja nicht vollkommen freie Hand lässt, und immer wieder drein funkst, wenn ich ihr eine Lektion erteile, dauert es natürlich länger, bis Resultate sichtbar werden". "Na ja, Deine Methoden sind mir einfach teilweise zu extrem, aber ich habe großes Vertrauen zu Deiner Arbeit, und wir haben ja Zeit. SANDRA, komm bitte herunter!" Du wirst sie schon holen müssen, sie kann dich weder hören noch sehen. Aber du solltest dir noch ein wenig Zeit lassen, sie soll lernen, dass sie in jeder befohlenen Stellung Geduld und Gehorsam zeigen muss. Außerdem möchte ich noch ein paar Details für das Wochenende mit dir besprechen, vor allem wegen der Party morgen abend, und überhaupt dem Ablauf der nächsten Tage". Zögernd stimmte Walter zu, legte Jackett und Krawatte ab, und ging mit einem kühlen Bier auf die Terrasse. Im Schatten auf einer Liege hörte er sich die Vorschläge von Danielle an.
"Zuerst mal ist es wichtig, die Grundregeln für das Wochenende festzulegen. Ich meine, auch wenn Du hier bist, sollte ich die Aufsicht und Befehlsgewalt über Sandra behalten. Sie könnte es sonst darauf anlegen, uns gegeneinander auszuspielen. Nein ... sag nichts, hör dir zuerst meine Gründe an. Ich weiß, du willst sagen, das würde dein Häschen nie tun, aber täusche Dich nicht, ich habe bei manchen meiner Befehle in ihren Augen gelesen, dass sie nur auf Deine Rückkehr wartet und hofft... und wenn ich Erfolg haben soll, darf sie keine Hoffnung auf zwei verschiedene Gangarten haben, einmal hart aber gerecht, und am Abend und Wochenende sanft und gutmütig mit ein wenig verspieltem Wollsklaventum. Glaub mir, so wird das in einem Jahr nichts mit ihr. Du kannst natürlich Befehle aussprechen, oder besser Wünsche äußern, aber nur um Dinge zu bekommen, die DIR gefallen, und nicht um es IHR angenehmer oder leichter zu machen. Die Umsetzung deiner Wünsche, die Überwachung, ob sie die Befehle ausführt und die Bestrafung, falls sie Fehler begeht, darf nicht unterbrochen werden, und daher solltest du das ausschließlich mir überlassen. Ich sehe doch ohnedies, dass du sie lieber verwöhnst, als streng zu ihr zu sein, und da du sie liebst, ist das auch okay. Aber nur mit Deinem Fetisch und ihrem halbherzigen "gehorchen wollen" wirst du sie nie ganz in den Griff bekommen. Spielen wir "Guter Cop, böser Cop" mit ihr, wobei du dich vorläufig zurückhältst, zumindest solange, bis ihr Deine strengsten Anweisungen wie ein Erholungsaufenthalt vorkommen. Dann wird sie jeden Deiner Wünsche mit echter Freude erfüllen, und dass ist es doch was Du eigentlich willst, habe ich nicht recht?
Walter musste zugeben, dass Danielle mit ihrer Erfahrung und Menschenkenntnis seine Wünsche genau erkannt hatte, und obwohl er gerne schon jetzt den "guten Cop" gespielt hätte, um trotz seiner Anweisungen die Dankbarkeit in den Augen seiner Frau zu erkennen, musste er zugeben, dass es dafür noch zu früh war. So gab er Danielle den Auftrag, Sandra zu holen, um sie über die Macht-, und Befehlsverhältnisse an diesem und den folgenden Wochenenden zu unterrichten. Bevor Danielle, innerlich triumphierend, in Sandras Zimmer ging, drehte sie sich nochmals um. "Übrigens, Walter, deine Idee, Sandra auf Deine Dienstreise nächste Woche mitzunehmen, wäre unter diesem Gesichtspunkt wohl ausgesprochen kontraproduktiv, meinst du nicht auch. Ich glaube im Gegenteil sogar, ein paar Tage, an denen sie nicht auf deine abendliche Unterstützung rechnen kann, könnten ihre Erziehung einen großen Schritt weiter bringen".
Als Danielle Sandra noch immer gefesselt und mit verbundenen Augen, aber ohne den Ohrstöpsel auf die Terrasse geführt wurde, hatte sich Walter schweren Herzens dazu durchgerungen, auch die letzte Empfehlung von Danielle zu befolgen, und so erklärte er seiner knienden Frau.
"Da ich deine Erziehung vollständig in Danielles Hände gelegt habe, wirst du auch in meiner Anwesenheit ihrem Befehl unterstellt sein, und bis auf wenige Wünsche, die ich direkt an dich richte, wirst du ihr gehorchen, von ihr überwacht und wenn nötig diszipliniert werden. Um bei Deiner Erziehung raschere Erfolge zu erzielen, habe ich mich entschlossen, sie nicht durch einen Urlaub während meiner Dienstreise ab kommenden Montag zu unterbrechen. Ich werde daher allein fahren, und du wirst bis Freitag abend Gelegenheit haben, durch absoluten Gehorsam einen Beweiß für deine Ergebenheit mir gegenüber zu erbringen. Ich werde jeden Tag anrufen, aber nur mit Danielle sprechen, und ich hoffe, es wird keinen Anlass zu Klagen geben. Deine Kleidung wird auch für die kommenden 2 ½ Tage von Danielle bestimmt werden, sowohl für die Party als auch für alle anderen Anlässe, Gehorsamsübungen oder nötigenfalls Strafen. Hast du mich verstanden?”
Danielle konnte ein Lächeln nicht mehr verheimlichen, während sie Sandra den Schal von den Augen nahm. Sandra beließ ihre Augen geschlossen, denn sie wollte nicht, dass ihr Master die Enttäuschung über die Anweisungen, ihre Angst vor den Dingen die sie würde ertragen müssen, oder ihren Hass auf diese Frau darin lesen konnte. Trotzdem sie sich, nach ihrem versuchten Betrug in Seattle, vorgenommen hatte, wirklich alles zu tun, um sein Vertrauen wieder zu gewinnen, und ihm ihre Ergebenheit um jeden Preis beweisen wollte, konnte sie ihre Gefühle kaum unterdrücken, und so war ein leises "Ja, Sir, ich habe verstanden" alles, was sie herausbekam.
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