Eine Nacht ohne Rettung

Kapitel 28 "Eine Nacht ohne Rettung"

Inzwischen hatte sich Danielle endgültig für den Zwangsjackenoverall mit der geschlossenen Kapuze und dem dreifachen Innenfutter entschieden. Der feste, gummibeschichtete Leinenanzug würde ihr erst nach einiger Zeit das Geheimnis enthüllen, in einer Sauna zu übernachten. Wenn die Hitze aber erst mal eingedrungen war, würden die Fleece-, Angora-bzw. Lopischicht ihre Wirkung voll entfalten, und der Schweiß und die Hitze würden ein hübsches Dampfbad in dem Anzug auslösen.

Als Danielle, noch immer mit ihrer Reitgerte spielend ins Zimmer kam, hatte Sandra gerade erst die Handschellen zuklicken lassen, da das Zopfflechten doch einige Zeit in Anspruch genommen hatte, und saß nackt auf ihrem Bett. Noch bevor sie Gelegenheit dazu hatte, sich (wie befohlen) auf die Knie sinken zu lassen, war Danielle bereits neben ihr, und zog ihr die Reitgerte über die nackte Brust. Natürlich konnte Sandra einen Aufschrei nicht unterdrücken, da sie die Peitsche wegen der Augenbinde ja nicht mal kommen sah, und ohnedies dabei war sich hinzuknien. "Ach, du kniest also nicht, wenn ich den Raum betrete, und du schweigst auch nicht. Sehr interessant". Sandra wollte sich schon verteidigen hielt aber im letzten Augenblick inne, denn damit hätte sie ja erneut gegen eine Regel verstoßen. So sank sie still auf die Knie und versuchte gegen die Tränen anzukämpfen, die ihr aus Wut, Schmerz und dem Gefühl der Hilflosigkeit in den Augen standen.

"Dann wollen wir mal sehen, was sich für die Nacht eignet.

Sie suchte einige Sachen aus den Schränken und Laden im Zimmer, und legte alles aufs Bett.

Da es Danielle kaum erwarten konnte, die neuen Teile von Mrs. Wool einzusetzen, lagen bald eine Menge dieser Neuerwerbungen neben dem Zwangsjackenoverall auf dem Bett. Sandra fühlte, wie ihre Fesseln geöffnet wurden, und durfte den Schal von den Augen nehmen. Danielle begann, die beiden Zöpfe zu einem zusammen zu flechten, wobei sie einen kleinen Metallkarabiner mit einflocht, durch den man beachtlichen Zug auf Sandras Kopfhaut ausüben konnte. Anschließend stand sie mit der Peitsche in der Hand neben dem Bett und befahl mit scharfer Stimme "Los! Anziehen".

Stumm begann sich Sandra in die bereitgelegte Kleidung zu zwängen. Als erste Schicht kam der Overall mit angestrickten Handschuhen, Füßlingen, und Kopfmaske. Sandra spürte sofort das unangenehme Kratzen der Mohairwolle, konnte aber nichts dagegen tun. Erst beim Anziehen bemerkte sie, dass die Kapuze eine kleine Öffnung hatten, durch die der kleine Karabiner in ihrem Haar durchgeführt werden konnte. Die zweite Kapuze wurde ihr vorerst nur locker übers Gesicht gezogen. Anschließend musste sie sich im Türrahmen mit gespreizten Armen und Beinen aufstellen.. Sie spürte, wie ihr etwas mit Wolle überzogenes ziemlich brutal durch eine Öffnung im Overall eingeführt wurde. Als nächstes musste sie ein Korsett anlegen, das bis über die Brust und bis auf den halben Oberschenkel reichte. Danielle half ihr beim Schnüren, und man konnte sehen, dass sie ihre gesamte Kraft für diese Aufgabe aufbot.. Das "Ding" zwischen ihren Beinen wurde durch das Korsett noch viel unangenehmer. Die nachfolgende, dicke Strickleggins hatte einen besonders engen Bund, da sie sonst auf Sandras geschnürtem Körper kaum Halt gefunden hätte. Danielle zog Sandra noch einen dicken Rollkragenpullover über den Kopf und schaltete dann probeweise den Vibrator ein.

Sandra hatte zwar schon mit Vibratoren gespielt - auch Walter hatte gelegentlich die Wirkung bei ihr beobachtet, aber was nun kam, hätte sie beinahe zur Missachtung des Redeverbots gebracht. Ein mit Wolle überzogener Vibrator begann, durch das Korsett irrsinnig fest sitzend, in ihrem Körper zu arbeiten. Danielle war sichtbar enttäuscht, als Sandra bis auf einen tiefen Atemzug still blieb. Sie schaltete den Vibrator wieder aus, und nahm einen ebenfalls mit Wolle überzogenen Knebel in Dildoform. Sie drückte ihn gegen Sandras Lippen, die sich zögernd öffneten, und schob den Knebel dann gnadenlos bis zum Anschlag in Sandras Mund. Nachdem sie den Gurt hinterm Kopf geschlossen hatte, zog sie die zweite Kapuze des Overalls bis übers Kinn hinunter und sicherte ihn mit einer Halskrause. Jetzt bekam Sandra noch zwei Paar Handschuhe übergestreift und musste sich, nachdem ihre Beine im Zwangsjackenoverall steckten nach vorne beugen um mit beiden Armen gleichzeitig hineinzuschlüpfen. Danielle verschloss den Anzug am Rücken und zog ihr die Kapuze über den Kopf. Nachdem sie den kleinen Karabiner auch durch den dicken Anzug gezogen hatte, sicherte sie ihn mit einem kleinen Vorhängeschloss. Da die beiden Riemen an den viel zu langen Ärmeln an verschiedenen Stellen des Anzuges Gegenstücke fanden, überleget Danielle, wie sie Sandras Arme fesseln sollte. Sie entschied sich für die Schnallen auf den Schultern ihres Opfers. Dazu drehte sie die Arme so weit es ging auf den Rücken, so dass Sandra schon glaubte, ihre Schultern würden ausgerenkt, und zog die Gurte an den Ärmeln durch die Schnallen. Während sie den Gurt Loch für Loch enger stellte, wurden Sandras Arme am Rücken überkreuzt immer höher gezogen.  Sie stöhnte in den Knebel und konnte, als auch noch die Kapuze des Overalls geschlossen worden war, nur mehr schwer atmen.

Die vielen Schichten und das enge Korsett brachten sie schon im Stehen zu ersten Schweißausbrüchen. Sie spürte, wie ihr Stiefeln angezogen wurden, die nicht nur extrem hohe Absätze haben mussten - sie stand praktisch auf den Zehenspitzen - sondern auch noch eine Nummer zu klein waren. "Diese Folter kann sie doch nicht für die ganze Nacht einsetzen wollen" dachte Sandra, während sie zwei Treppen tiefer in den Keller geführt wurde. Ihre Füße brannten bereits nach diesen wenigen Schritten, und ihre Verpackung wurde von Sekunde zu Sekunde unerträglicher. Danielle öffnete die Türe zur Sauna und zog Sandra an den gefesselten Armen hinein. Die Tatsache, dass es bereits über fünfzig Grad heiß war, bemerkte Sandra vorerst noch gar nicht - ganz wie Danielle es sich vorgestellt hatte. Sie befestigte zwei Ketten am Overall, um zu verhindern, das Sandra umfallen konnte. Dann schloss sie eine Spreizstange zwischen ihren Beinen, und führte ein dickes Gummiseil durch den Karabiner auf Sandras Kopf. Nun begann sie das Seil durch einen Ring an der Decke der Sauna langsam straff zu ziehen. Sandra spürte den Zug auf ihrem Haar, und versuchte sich, trotz der Stange zwischen ihren Beinen und den hochhackigen Stiefeln möglichst groß aufzurichten. Doch soweit sie sich auch streckte, der Zug auf ihrer Kopfhaut wurde immer schmerzhafter. Danielle befestigte das Ende des Gummiseils an Sandras Anzug, und betrachtete ihr Kunstwerk. Wenn Sandras Muskeln nachgeben würden, oder sie einschlief, würden sie die Kette auffangen, gleichzeitig würde aber das Gummiseil extrem schmerzhaft an ihrem Haar ziehen. "Perfekt" dachte sie, und beschloss Sandra bis zum ersten automatischen Aufguss durch das Sichtfenster in der Türe zu beobachten.

 Währenddessen spürte Sandra wie Danielle den Vibrator durch eine kleine Öffnung im Anzug einschaltete. Langsam drang auch die Hitze in den Overall ein, und ihr dämmerte, wo sie sich befinden musste. Als sie ein leises "Gute Nacht" hörte, und eine sich laut schließende Türe hörte, war sie verzweifelt. Sie konnte sich nicht vorstellen, diese Nacht zu überstehen, und so versuchte sie, an gar nichts zu denken, und jede vergangene Minute als Erfolg zu sehen, anstatt an der ganzen Nacht zu verzweifeln, doch Danielles Plan war zu perfekt in seiner Grausamkeit, um nicht durchzudrehen.

Natürlich war Danielle klar, dass sie Sandra nicht die ganze Nacht in der Sauna würde hängen lassen können. Der Flüssigkeitsverlust, Kreislaufprobleme und viele andere Gefahren machten dies unmöglich. Aber schon der Gedanke, es könne die ganze Nacht dauern, war für Danielle reizvoll, und sich vorzustellen, Sandra würde nun glauben, dass es solange dauern wird, war das Sahnehäubchen auf dem Ganzen.