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Kapitel 29 "Ein neuer Tag"
Sandra musste rund drei Stunden in der Sauna aushalten und war in dieser Zeit von den unterschiedlichsten Reizen und Stimulationen hin und hergerissen. Da war natürlich die kratzige Wolle auf ihrer Haut, das enge Korsett und der Anzug die ihr zusammen mit der Hitze in der Sauna schwer zu schaffen machte. Zusätzlich war da aber auch noch der kleine Störenfried zwischen ihren Beinen, den sie bei anderer Gelegenheit vermutlich genossen hätte. In ihrer Situation war er aber ein alles andere als erotisch, obwohl sie ihrem Körper die Reaktion darauf nicht einfach abstellen konnte. Dazu kamen dann noch die Schmerzen durch die Fesselung der Arme, den hochhackigen und zu engen Stiefeln, und der gemeinen Konstruktion über ihrem Kopf, die sie ständig an den Haaren zog, und jedes Entspannen der Muskulatur unmöglich oder zumindest extrem schmerzhaft machte. Am schlimmstem war aber vermutlich die Ungewissheit, wie lange ihre Tortur dauern würde. Die Zeit schien unter den Kapuzen still zu stehen, alles was sie von ihrer Umwelt wahrnehmen konnte, war ihr eigener heißer Atem, und das Pochen in ihren Adern.
Als sie endlich erlöst wurde, wäre sie beinahen zusammen gebrochen, und nur der scharfe Ton in dem Danielle sie vor die Wahl stellte, entweder auf eigenen Füßen ihr Zimmer zu erreichen, oder in der Sauna zu übernachten, ließ sie den Weg dorthin überstehen. Da es inzwischen spät geworden war, und Danielle keine Lust zu weiteren Experimenten hatte, durfte Sandra die Stiefel und den Anzug ausziehen, und wurde, so wie sie war auf einen am Bett ausgebreiteten Wollschlafsack gestoßen. Ohne viel Zeit zu verlieren, fesselte Danielle die Arme Sandras so fest auf dem Rücken, dass die Ellbogen einander berührten, schaltete den Vibrator ab und zog den Schlafsack bis zum Hals zu. Da Sandra am Rücken lag, verschwand ihr Gesicht vollkommen in der Kapuze des Schlafsackes, und sie konnte kaum noch hören, wie Danielle das Zimmer verließ. Sie hatte noch immer den Wollknebel zwischen den Zähnen, den kratzigen Anzug mit einem Pullover und einer Wollhose darüber und lag, stramm gefesselt, in einem dicken Wollschlafsack. Trotzdem war es gegenüber den letzten Stunden eine Erleichterung, und Sandra schlief fast augenblicklich in einen tiefen Erschöpfungsschlaf.
Als sie am nächsten Morgen befreit wurde, fühlte sie sich wie nach einer schweren Krankheit. Alle Glieder schmerzten, sie war erschöpft, der Kopf war schwer, sie war total durchgeschwitzt, und musste gegen Schwindelanfälle ankämpfen. Nachdem sie sich im Bad hatte frisch machen dürfen, war sie zwar noch immer wie gerädert, aber wenigsten bei klarem Verstand. Da Walter heute nicht ins Büro musste, und am Abend die Party stattfinden sollte, hoffte Sandra auf einen etwas erträglicheren Tag. Der Stapel Kleidung auf ihrem Bett zeiget ihr jedoch rasch, dass es keinesfalls ein bequemer Tag werden würde.
Säuberlich aufgeschlichtet - offensichtlich mit Genuss hergerichtet - lagen dort eine Wollbody mit engem Rollkragen und eine dicke Wollstrumpfhose, beides aus warmer Lambswool, daneben ein Long-Pullover aus dicker Angorawolle mit einer dazupassenden Leggins, wobei der zweite Rollkragen trotz doppelten Umschlagens bis hart unters Kinn ging, und dazu ein offensichtlich neues schwarzes Strickkleid. Es schien aus zwei Schichten schwerer Wolle zu bestehen, hatte einen engen und sehr hohen Stehkragen. Das Außergewöhnlichste an dem Kleid aber war sicherlich der Innenteil der ab der Mitte nach unten gearbeitet war, und wie ein Body zwischen den Beinen geschlossen werden konnte. Zudem war es extrem eng geschnitten und offensichtlich mit Lycra verstehen, da es wie ein Schlauchkleid den ganzen Körper fest umhüllte. Nachdem Sandra den Body im Schritt geschlossen hatte, und den langen Rock über die Beine gezogen hatte, fühlte sie sich fast wie gefesselt. Jeder Schritt gegen den Wiederstand des Kleides war anstrengend. Als Abschluss befand sich noch ein ebenfalls enger und langer schwarzer Lederrock mit einem Fleecefutter und ihre traumhaft schöne winterweiße Angorajacke. Eigentlich liebte sie diese Jacke, und Walter hatte sie immer besonders gut gefallen, deshalb wurde sie auch nie zu Strafzwecken verwendet, sondern z.B. bei Restaurantbesuchen oder Ausstellungen die sie besuchten. Sandra konnte sich auch nicht daran erinnern, je mehr als einen Pullover unter der Jacke getragen zu haben, da sie sehr warm war und Walter sie gerne in Wolle sah, sie aber nie grundlos bestraft hatte. Nun schien alles anders zu sein. Drei dicke Schichten unter dieser Jacke würden sie innerhalb kurzer Zeit total überhitzen, und dabei gab es nicht den geringsten Grund, sie zu bestrafen. Auch der enge Lederrock und das spezielle Kleid waren ein Outfit, dass - wenn man bedachte, dass es Juli, und sie in San Diego, Kalifornien waren, schon alleine eine Tortur dargestellte.
Trotzdem bemühte sich Sandra, möglichst gelassen die Treppe hinunter zu gehen, und die große Wohnküche trotz der hohen Schuhe und dem engen Rock möglichst gelassen zu betreten. Danielle und Walter waren bereits dabei Frühstück zu bereiten, was Sandra einen Stich versetzte, denn das war ein gemeinsames Ritual zwischen Walter und ihr, und dieses Miststück nahm mit einer Selbstverständlichkeit ihren Platz ein. Bereits nach diesen wenigen Schritten war Sandra verschwitzt, und sie wiederstand nur mit höchster Konzentration dem Verlangen, sich mit dem Ärmel ihrer Jacke übers Gesicht zu wischen. Sie verstand auch gar nicht, wie sie in diesem Outfit den Haushalt erledigen sollte, und es war kaum anzunehmen, dass Danielle ihr auch dieser Rolle streitig machen würde.
Als Danielle sie kommen sah, wandte sie sich an Walter und meinte, "Siehst du, dass wäre einer meiner Vorschläge für heute abend. Was meinst du, ist das elegant genug?"
Walter betrachtete Sandra mehr wie ein Modell und weniger wie seine Frau, und Sandra, die diesem Blick ausweichen wollte, hatte eine Idee, wie sie Walter vielleicht an diesem Morgen für sich zurückgewinnen oder zumindest milder stimmen könnte.
Sie ging mit gesenktem Kopf und ohne ein Wort - denn sprechen durfte sie ja nicht - auf ihren Mann zu, blieb etwa zwei Meter vor ihm stehen, und ließ sich - trotz des engen Rockes - langsam und anmutig auf die Knie sinken.
Danielle sah die Wirkung dieser Geste auf Walter, denn seine Augen verloren plötzlich etwas von der unpersönlichen Härte, mit der er Sandras Outfit Anfangs gemustert hatte. Als er, während Sandra zu Boden sank, sah, wie viele Rollkrägen sie unter der Angorajacke trug, wurde sein Blick noch milder und gleichzeitig bewundernd. "Dieses kleine Biest" dachte Danielle, "sie weiß genau, wie sehr ihm hübsche Wollsachen gefallen, wie sehr er es mag, wenn sie sich - um IHM zu gefallen - in warme Schichten hüllt, und wie leicht er durch kleine Demutsgesten zu beeinflussen ist! Ich werde besser auf sie aufpassen müssen".
Noch bevor Walter etwas sagen konnte, herrschte Danielle Sandra an "So, Ende der Modenschau, die anderen Varianten wirst du später vorführen. Jetzt hast du noch viel Arbeit im Haus zu erledigen, und dazu werden wir gemeinsam auf dein Zimmer gehen, und dich in praktischere Arbeitskleidung stecken". Ohne ihr die Möglichkeit zu geben, wenigstens einem Blick mit Walter auszutauschen, zog sie Sandra auf die Beine und schob sie aus der Küche hinaus. In Gedanken überlegte sie sich bereits ein "hübsches" aber weit weniger aufreizendes Arbeitsoutfit für ihr Opfer.
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