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Kapitel 18 "Die neue Terrasse"
Während der Heimfahrt überlegte sich Danielle die verschiedensten Möglichkeiten, wie sie das Medikament in ihrer Handtasche möglichst wirkungsvoll einsetzen könnte, und von allen Ideen schien ihr eine Variante, bei der Sandra vor den Augen ihres Mannes zum Ungehorsam förmlich gezwungen würde, weil ihre Kleidung durch das Mittel einfach unerträglich würde, am erfolgversprechendsten. Damit würde sie Walter beweisen, dass Sandras Erziehung noch längst nicht abgeschlossen war, und eine strenge Hand unbedingt erforderlich sei. Er würde ihre Befugnisse, wenn nötig, noch erweitern, und ihr jede erdenkliche Maßnahme bewilligen - solange sie seinen Grundsatzbefehl nicht umging. "Du darfst keine Form von Gewalt anwenden, die dauerhaft bleibende Spuren hinterlässt, oder Dinge von ihr verlangen, die eine ernste Gefahr für ihre Gesundheit darstellen" hatte Walter zu ihr gesagt, wohl wissend, dass hitzebedingte Kreislaufprobleme ebenso vergehen, wie Striemen von Peitschen oder Spuren von Fesselungen. Ja, und "Verletzungen der Seele" durch Demütigungen, oder sadistische Strafen konnte man ja zum Glück nicht sehen.
Als sie gegen 16:30 beim Haus ankamen, befreite Danielle die total verschwitzt nach Atem ringende Frau aus dem Fond des Wagens, löste ihr noch in der Garage die Fesseln und befreite sie von der Knebel. Dann befahl sie Sandra, auf ihr Zimmer zu gehen, sich auszukleiden und erst mal zu duschen. Währenddessen ging Danielle zur Terrasse und begutachtete die Veränderung. Vom Wohnzimmer aus fiel es gar nicht sonderlich auf, da die dunklen Trennwände nun die senkrecht an der Hausmauer standen und das grelle Sonnenlicht nach wie vor vom Wohnraum fernhielten. Nur war jetzt sozusagen zwischen dem klimatisierten Haus und der offenen Terrasse vor dem Pool ein zusätzlicher Glaskäfig oder, wenn man so will, ein Wintergarten entstanden, durch dessen Wände und Dach die Sonne ungehindert wirken konnte. Danielle betrat den Raum vom Garten aus, da sie nicht wollte, dass die kühle Luft des Hauses in den "Wintergarten" drang. Sie schloss die Türe hinter sich und berührte den dunkelblauen Stahlrahmen der Gartengarnitur und legte die flache Hand kurz auf die große ovale Marmorplatte des Tisches. "Fast schon geeignet für Spiegeleier" dachte Danielle als sie die Hand schnell zurückzog und den Raum verließ, in dem alles vor Hitze flimmerte und sie kaum atmen konnte. Die Arbeiter hatten schnell und sauber gearbeitet, zu sauber für Danielles Geschmack. Sie ging in die Garage, tauchte einen alten Lappen in eine Dose Schmierfett, und kehrte noch mal kurz in den Wintergarten zurück. Dort beschmierte sie die Möbel und alle Glasplatten, besonders die Decke mit dem dunkelroten Fett, stellte einen Eimer heißes Wasser mit wenig Seifenlauge und genügend Tücher bereit, und verließ den "Brutkasten" um das "Dienstmädchen" zu holen. Sie musste sich nur noch ein geeignetes Outfit ausdenken, und dann konnte sie Sandra vom Pool aus beim Fensterputzen zusehen.
Danielle wählte "zur Abwechslung mal" Rollkragenpulli, Strumpfhose, Handschuhe und Kapuzenschal aus Polyacryl (im "Kaschmirlook") und dazu einen schwarzer einteiliger Jogginganzug ebenfalls mit Kapuze - aus dem selben Material wie der, den Sandra bei der Wärmesalbe-Therapie hatte tragen müssen.
Sandra lag schlafend auf dem Bett. Ihre Haare waren noch von der Dusche nass, und sie war lediglich mit einem großen Badetuch bedeckt. Danielle dachte im stillen, es sei nicht dumm von der Kleinen, sich mit nassen Haaren hinzulegen, um die Verdunstungskälte zu nutzen, und beschloss, Sandra nach dem Ankleiden noch trocken zu föhnen, bevor es an die Arbeit gehen sollte. Sie weckte die junge Frau unsanft, befahl ihr sich anzuziehen, noch lange Gummihandschuhe überzuziehen und dann ins Bad zu kommen. Sandra war viel zu erschöpft um Widerstand zu leisten, und hoffte nur, ihr Mann würde bald heim kommen. So zog sie sich an und ging ins Bad. "Du meinst also, ich bin so dämlich, und durchschaue deinen Trick mit den nassen Haaren nicht, was? Auf die Knie und Hände am Rücken!" Bevor Sandra begriff was geschah, kniete sie mit Handschellen am Boden, und Danielle föhnte ihr mit höchster Hitze-, und Leistungsstufe die Haare unter dem Kapuzenschal trocken, ohne diesen abzunehmen. Als sie fertig war, setzte sie Sandra auch noch die Kapuze des Jogginganzuges auf, und erklärte ihr: "Eigentlich wollte ich dich jetzt nur Hausarbeit machen lassen, aber dein Trick zwingt mich zu einer kleinen Erweiterung." Mit diesen Worten schnallte sie Sandra um jedes Handgelenk eine 5 Kilo Gewichtsmanschette, und legtet ihr eine 20 Kilo Bleiweste an. Die Teile wurden mit kleinen Vorhängeschlössern gesichert, dann band sie Sandra noch einen weiteren dicken Schal um die Augen und das Gesicht, und führte sie in den Garten.
Obwohl es inzwischen nach 17:00 Uhr war, war die Sonne noch ein gutes Stück vom Horizont entfernt, und entsprechend intensiv zu spüren. (Vor allem, wenn man in schwarz gekleidet war, und 30 Kilo Gewicht mit sich herumschleppte) Danielle fuhr fort: "Während du dich in der Shopping-Mall und bei Mrs. Wool vergnügt hast, hatten wir Handwerker im Haus. Leider haben sie aufs Saubermachen vergessen. Aber das ist nicht so schlimm, dazu ist ein Dienstmädchen ja schließlich da. Ich bringe dich jetzt an deine Arbeitsstätte. Du darfst sie erst verlassen, wenn du fertig bist und ich es dir erlaube. Deine Augenbinde nimmst du erst ab, wenn ich draußen bin, verstanden?" "Ja, Madame". Danielle öffnete die Türe, schob Sandra in den Wintergarten, stellte sie mit dem Gesicht zu Pool und ging wieder raus. Die beiden Glastüren - ins Freie und ins Haus waren versperrbar, und Danielle drehte gerade den Schlüssel um, als sie Sandra - von den Handschellen befreit - selbst den dicken Schal vom Gesicht wickeln durfte. Sie blinzelte in die Sonne, sah Danielles sadistisches Lächeln, und nahm langsam war, wo sie da gelandet war. "Der ganze schmierige Dreck muss weg, du fängst am besten an der Decke an, also los, los. Noch hast du genug Sonnenlicht zum Arbeiten!"
Danielle erkannte nun die perfide Idee, die hinter den Gewichtsmanschetten steckte. Nicht nur dass in diesem Glaskäfig windstill und unerträglich heiß war, würde sie über Kopf kräftig polieren müssen, um das Fett wegzubekommen, und dass mit zusätzlichen Gewichten an den Armen und dem Körper. Danielle lag genüsslich auf einem aufblasbaren Sessel im Pool, und Beobachtete Sandra, die, während sie mit schweißnassem Gesicht putzte, nur einen Gedanken hatte - "Hoffentlich kommt Walter bald nach Hause"
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