Die Demütigung

Kapitel 11 ”Die Demütigung

Danielle ging ohne Umweg zu Walter und erzählte ihm, was vorgefallen war. “Wenn wir nicht von Anfang an klarlegen, wer hier das Sagen hat, wird aus der ganzen Sache nichts. Ich habe den Eindruck, du hast ihr ihren neuen Status noch nicht ausreichend klar gemacht. Ich denke, wir müssen ein paar Grundregeln aufstellen, nach denen sich deine Frau zu richten hat, meinst du nicht auch?” Walter war von der Fahrt müde, und wollte eigentlich keine weitere Auseinandersetzung mehr, aber er hatte Danielle den Auftrag nur schmackhaft machen können, in dem er ihr die totale Kontrolle über seine Frau versprochen hatte. Andernfalls wäre sie nie einverstanden gewesen, um das Gehalt, das seine Firma für ein Dienstmädchen vorgesehen hatte, bei ihm zu “arbeiten”. Daher legte er sich mit einem Drink auf ´s Sofa und ließ Danielle ihre Pläne entwickeln. “Erst mal ist es wichtig, dass sie sofort eine ihrer wärmsten Balaclavas überziehen muss, bevor sie den Wagen fertig ausladen darf. Denn sonst glaubt sie womöglich noch, das ganze sei ein Scherz. Dabei musst du ihr klar machen, dass sie mir Respekt und absoluten Gehorsam schuldet, so als ob die Anweisungen direkt von dir kämen, und dass jeder Verstoß streng bestraft wird. Ich finde auch, sie sollte mich nur mehr mit “Madame” ansprechend  dürfen, oder besser überhaupt nur noch sprechen dürfen, wenn sie gefragt wird. Sie darf uns beiden auch nicht mehr direkt in die Augen schauen, sondern muss den Blick gesenkt halten. Mit ihrer Woll-Erziehung möchte ich erst Morgen beginnen, sobald ich gesichtet habe, was du ihr bisher gekauft hast. Ich werde auch ein wenig Geld brauchen, um meine persönliche Note bei ihrem Outfit einbringen zu können, aber da nehmen wir am besten zu einem gemeinsamen Einkaufsbummel ihre Kreditkarte. Dann möchte ich, auch wenn du weniger darauf stehst, die eine oder andere Bondage-Session mit ihr im Keller abhalten. Warm verpackt und streng gefesselt gefällt sie dir bestimmt, du wirst schon sehen. Wenn nötig werde wird sie auch die Peitsche spüren, aber das wird sie selbst durch ihr Verhalten bestimmen. Über ihren Arbeitsplan mache ich mir in den nächsten Tagen Gedanken, aber ich glaube, bei der Größe des Hauses und des Gartens wird ihr bestimmt nicht langweilig. Hinter dem Pool steht übrigens ein entzückendes kleines Gerätehäuschen aus dunkelbraunem Wellblech, mit dem man einiges anfangen könnte. Außerdem ist ein Teil der Terrasse nach Süden verglast. Zur Zeit ist zwar beschichtetes Wärmedämmglas mit dunkler Tönung eingebaut, aber in den Rahmen kann man genauso gut Fensterglas einsetzten,  und du kannst dir sicher Vorstellen, wie gemütlich es sich dann dort arbeiten lässt. Ach ja, für das Zuknallen der Türe, schlage ich vor, das sie ihre letzte Nacht ohne Wollerziehung nackt aber dafür geknebelt und in einem hübschen “Hogtie” gefesselt verbringen darf”.

Walter war mit allem einverstanden, und sichtlich zufrieden damit, Danielle für die Aufgabe gewonnen zu haben. Bei früheren Reisen nach San Diego hatte ihn Sir Peter mit Danielle in einem SM-Club bekannt gemacht, und obwohl sie als Domina eher auf Leder und Bondage stand, war er überzeugt, ihr Naturtalent würde sie auch zu einer perfekten Erzieherin in Sachen Wolle machen. Also ging er zuerst vors Haus und holte aus dem berühmten “letzten” Karton Sandras dicke schwarze Fleece-Balaclava, die eine Innenschicht aus flauschigem Polyacryl und einen engen Gummizug im Kragen hatte, und dadurch ein besonders schweißtreibendes Exemplar ihrer Sammlung war. Walter musste bei dem Gedanken lächeln, dass ihm seine Frau durch die Zusammenstellung dieser Schachtel, die sie hatte “vergessen” wollen, eine Menge Sucherei erspart, und einen perfekten Grund für seinen Plan gegeben hatte. Er gab die Haube Danielle, und sie bemerkte mit Entzücken, dass sowohl die Öffnung für den Mund als auch die Sehschlitze mit einem dünnen Reißverschluss geschlossen werden konnte. Da Sandra ja noch weiter arbeiten sollte, begnügte sich Danielle mit dem Verschließen der Mundöffnung und ging zusammen mit Walter zu Sandras Zimmer.

Walter öffnete ohne anzuklopfen, und befahl Sandra sich vor dem Bett hinzuknien. Dann eröffnete er ihr, dass Danielle ihr nun ein paar Anweisungen geben werde, und sie sicher sein könne, dass er als ihr Master voll hinter den neuen Regeln stehen würde. Währenddessen ging Danielle von hinten auf Sandra zu und zog ihr mit einem Ruck die dicke Balaclava über den Kopf. “Damit du spürst, dass ich meine Versprechen auch einhalte, meine Liebe” flüsterte sie zuckersüß, während sie Sandra über den verpackten Hinterkopf fuhr. Dann gab sie Sandra genaue Anweisungen, versicherte ihr, sie werde keinerlei Ungehorsam dulden und schickte sie zum Wagen, um die restlichen Schachteln ins Haus zu holen.

Sandra hatte die neuen Regeln nicht nur der Balaclava wegen wie durch Watte gehört. Obwohl sie ihren Master liebte, und ihm schon oft unbedingten Gehorsam gelobt hatte, war es einfach nicht das Gleiche, wenn er diese Macht einfach an eine ihr völlig fremde Frau übertrug. Trotzdem hatte er keinen Zweifel daran gelassen, das Danielle in seinem Namen handeln würde, und sie – egal ob er im Haus war oder nicht, die absolute Befehlsgewalt hatte.

Sandra war klar, das ihr nichts anders übrig blieb, als zu gehorchen, und so nahm sie sich vor, die von ihrem Master gestellte Aufgabe so gut sie konnte, zu erfüllen. Vielleicht würde er, wenn sie ihm diesen Beweiß ihrer Liebe und Demut erbrachte, die Anweisung nach einiger Zeit rückgängig machen. Also schleppte sie die Kisten und Koffer ins Haus, und wartete als sie fertig war, wie befohlen in ihrem Zimmer. Nach einiger Zeit kam Walter erneut zu ihr, und stellte einen Teller mit einem Hamburger und eine Flasche Wasser neben ihr Bett. “Danielle hat rasch etwas fürs Abendessen gemacht, damit wir heute nicht nochmals ´raus müssen. Du hast ab jetzt 30 Minuten Zeit, um zu Essen und ins Bad zu gehen. Wenn Danielle dann kommt, liegst du frisch geduscht und nackt auf dem Bett und wartest auf weitere Anweisungen”. Mit diesen Worten zog er ihr die Haube vom Kopf, und verließ den Raum.

Sandra hätte liebend gerne zuerst die verschwitzten Sachen ausgezogen, geduscht und erst dann den Hamburger gegessen, aber das hätte bedeutet, die Mahlzeit nackt in einem ihr noch fremden Zimmer einnehmen zu müssen, in dem jederzeit eine ihr noch fremde Person hereinkommen konnte. Daher setzte sie sich zuerst aufs Bett, trank gierig das lauwarme Wasser, und aß den Burger. Erst danach ging sie ins angrenzende Badezimmer, schloss die Türe, um in Ruhe auf die Toilette gehen zu können, zog sich dann komplett aus und genoss eine kühle Dusche. Wie lange sie gebraucht hatte, konnte sie nicht genau sagen, da sie ihre Uhr abgelegt hatte, aber als plötzlich Danielle im Bad stand, war sie sicher, die erlaubte Zeit noch nicht überschritten zu haben.

Ohne an ihre neue Regel – nicht sprechen zu dürfen – zu denken, fuhr sie Danielle an: “Entschuldige bitte, aber ich bin im Bad! Du könntest zumindest anklopfen oder noch besser draußen warten.” Am funkeln in Danielles kalten Augen erkannte sie, einen Fehler begangen zu haben. Wie aus dem Nichts hatte Danielle eine Reitgerte in der Hand und trieb Sandra mit gezielten Hieben aus dem Bad. “So, du lässt mich also nicht nur warten, sondern hast zusätzlich noch vergessen, dass du mich – wenn es dir überhaupt erlaubt ist zu sprechen - mit “Madame” anzusprechen hast, und dann noch dieser Ton!? Los aufs Bett mit dir, leg dich auf den Bauch, Hände nach hinten, aber dalli!” Wenn Sandra nicht noch mehr Striemen bekommen wollte, blieb nichts anderes übrig, als sich pitschnass aufs inzwischen aufgeschlagenen Bett zu legen (das mit einer flauschigen Schurwollauflage bezogen war) und zu gehorchen. Mit offensichtlich geübten Griffen fesselte Danielle die Arme ihres Opfers auf dem Rücken, wobei sich die Ellenbogen beinahen berührten. Dann verschnürte sie die Beine an den Knien und zog die ebenfalls gefesselten Knöchel bis auf wenige Zentimeter an die Handgelenke heran und verband beide mit einem kurzen Seil. Sandra war noch nie zuvor so gefesselt worden, und obwohl keines der Seile ihre Blutzirkulation zu unterbinden schien, war sie doch total bewegungsunfähig. Zwei breite Ledergurte fixierten sie rasch und unverrückbar auf dem Bett. Mit der gleichen Routine wurde ihr ein dicker Schaumgummiball in den Mund gestopft und mit einer breiten Ledermanschette am Hinterkopf gegen ausspucken gesichert. Mit einem triumphierenden Lächeln zog Danielle Sandra die dicke Balaclava wieder über den Kopf und die nassen Haare. Das sie beim Verlassen des Raumes das Licht nicht löschte, konnte Sandra nicht mal unterscheiden. Da nun alle Reißverschlüsse der Haube verschlossen waren, hüllte sie die doppelte Schicht (Fleece und Wolle) in vollkommene Dunkelheit..

Nackt, blind, stumm und völlig bewegungsunfähig lag sie hilflos auf dem Bett. Sandra fühlte sich zutiefst gedemütigt und wäre fast lieber warm verpackt worden als so schutzlos ausgeliefert auf den nächsten Tag warten zu müssen.