|
Kapitel 1 "Der neue Job"
Sandra hatte schon eine gewisse Vorahnung als ihr Mann an diesem Freitag aus dem Büro kam, denn am Telefon hatte er Anspielung über die gemeinsame Mexiko -Urlaub fallen lassen. Sie erinnerte sich mit gemischten Gefühlen an die Reise, bei der sie - als Strafe für einige Vergehen - seine Vorliebe für warme Wollkleidung während des gesamten Aufenthalts erfüllen musste, und zwar 24 Stunden täglich!
Sie war es zwar gewöhnt, seinem Wunsch zu gehorchen, und sich ungeachtet der Temperatur in Rollkragenpullover, Wollstrumpfhosen, Strickleggins, Wollkleider usw. zu kleiden, aber bedingt durch ihren Wohnort etwas außerhalb von Seattle war das nur im Hochsommer eine echte Prüfung ihres Gehorsams. Die restliche Zeit des Jahres war es - so ER nicht unzufrieden oder in einer gewissen Stimmung war - gerade noch erträglich.
Nicht dass sie sich an die vielen Schichten gewöhnt - oder übermäßigen gefallen daran gefunden hätte, aber sie liebte ihren Mann und wollte ihm bedingungslos als ihren Master anerkennen und ihm gehorchen. Und wenn sie von anderen Paaren, die in SM-Beziehungen leben, gelegentlich gehört hatte, welche Ideen und Praktiken da verwirklicht wurden, so konnte sie glücklich sein, einem Master mit einem Wollfetisch gehören zu dürfen. Selbst ihre Nachbarn hatten sich schon daran gewöhnt, sie kaum je ohne Rollkragenpullover und Strickrock zu Gesicht zu bekommen, und auch das Getuschel im Supermarkt hatte im Laufe der Zeit nachgelassen.
Als er nun an diesem Abend heimkam, und Sandra ihm in einem dicken Angorastrickkleid mit besonders engem und hohen Rollkragen, sowie einem Wollbody und einer flauschigen Strickstrumpfhose einen Drink brachte, eröffnete er Ihr, er müsse für mindesten ein Jahr als Produktionsleiter in das Werk in San Diego (eine Autostunde südlich von Los Angeles) gehen. Dort bekäme er ein Haus mit allem Drum und Dran von der Company gestellt, sogar inklusive Dienstmädchen. Zum einen war sie stolz auf seinen beruflichen Erfolg, gleichzeitig jagte ihr der Gedanke an die Durchschnittstemperatur im Süden Kaliforniens jetzt im Frühsommer im Zusammenhang mit ihrer Standardkleidung einen Schauer über den Rücken.
Noch bevor sie sich überleget hatte, wie sie das Thema auf den Vorschlag bringen konnte, für die Zeit in San Diego seinen Wollfetisch zu unterdrücken, und ihre zahllosen Wollsachen in Seattle zu lassen, erzählte er bereits von einem Leihtransporter, den der von der Company gefordert hatte, um seine privaten Dinge, vor allem aber dem Inhalt ihrer Schränke in ihr neues Haus schaffen zu können. Damit war ihr schlagartig klar, dass sie ihm ungeachtet der geänderten klimatischen Bedingungen würde gehorchen müssen.
|