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Kapitel 14 “Der Geräteschuppen”
Sandra konnte in den vier dicken Wollschichten, die ihren Oberkörper bedecken kaum etwas von der Klimatisierung der Räume wahrnehmen, obwohl ihr bewusst war, um wie viel schlimmer es in ungekühlten Räumen oder gar im Freien sein würde, ihre Arbeit zu verrichten. Für alle Arbeiten mit Wasser, wie Geschirrspülen (sie durfte den vorhandenen Spüler nicht einsetzen), Reinigen der Badewanne und ähnliche Arbeiten, musste sie lange Gummihandschuhe über ihre Wollhandschuhe tragen und bekam eine schwere Gummischürze umgebunden. Beides verstärkte die Hitze ihrer Kleidung, und sie war froh, als die befohlenen Arbeiten endlich erledigt waren, sie Selbst eine Kleinigkeit essen durfte und ausreichend zu Trinken bekam. Dann stellte sie den leichten Lunch für Danielle fertig.
Auf das Servieren in der prallen Sonne konnte sie sich naturgemäß nicht freuen, aber da musste sie wohl oder übel durch. Sie nahm das Tablett mit dem Krug Eistee, dem Schinkensalat und dem Brot und öffnete die Türe zur Terrasse. Schnell durchquerte sie den Raum, der trotz seiner dunklen Thermoverglasung deutlich wärmer als das Haus war, und stellte sich – ohne von den geplanten Umbauten zu wissen - vor, wie unangenehm ein Aufenthalt auf diesem Teil der Terrasse sein würde. Schließlich öffnete sie die Außentüre und trat in den hellen Sonnenschein. Augenblicklich spürte sie, wie die heiße Sonne ihre schwarzen Wollsachen durchdrang und blitzartig aufheizte. Schnell ging sie zum großen Sonnenschirm und stellte das Tablett auf den ovalen Tisch neben den Liegestühlen. Mit einem sehnsüchtigen Blick streifet sie das Pool und wollte sich wieder ins Haus zurückziehen.
Danielle, die nur so getan hatte, als ob sie im Schatten gedöst hätte, rief ihr mit scharfer Stimme nach. “Nennst du DASS servieren? Komm gefälligst zurück, nimm das Tablett, und knie neben dem Bett nieder!” Sandra schluckte, aber die Anweisung ihres Masters war eindeutig gewesen (“so als ob ich den Befehl gegeben hätte”) – als ging nahm sie das Tablett und ging zur Gartenliege. Danielle hatte natürlich auf die Seite des Bettes gedeutet, die nicht im Schatten des Schirmes lag, und so blieb ihr nichts anderes übrig als mit dem Tablett in der prallen Sonne nieder zu knien. Mit gesenktem Blick antwortete sie: “Madame, ihr Lunch”. Das Tablett mit dem Glaskrug war schwer, aber trotzdem machte Danielle keinerlei Anstalten, es ihr abzunehmen, oder Sandra zu erlauben, es abzustellen. Sie nahm lediglich ein paar Gabeln voll Salat und ein Stück Brot. Während sie ein wenig an einem Glas Eistee nippte, genoss sie sichtlich den Anblick des geröteten und schweißnassen Gesichtes. “Eigentlich habe ich nicht viel Hunger, stell das Tablett in den Schatten und komm zurück”. Als Sandra wieder in kniender Position wartete fuhr Danielle fort “was sind das eigentlich für grässliche Turnschuhe, die du da trägst?” “Du hast nicht gesagt welche Schuhe ich nehmen soll, und für die Arbeit ...” “Ich glaube, ohne einer Strafe kapierst du nie, wie du mich anzureden hast! Los hol die schwarze Balaclava, aber schell!” “Du hast mich doch gefragt, da kannst du mich doch jetzt nicht ...” Sandra riss es den Kopf zurück und sie hielt sich die Wange. Danielle hatte ihr eine schallende Ohrfeige versetzt, und starrte sie mit gefährlich kalten Augen an: “Du wirst gleich sehen, was ich kann, und was nicht! Bleib hier und rühr dich nicht von der Stelle, sonst kannst du was erleben!” Mit diesen Worten ging Danielle ins Haus, und kehrte nach wenigen Minuten mit einigen Utensilien untern Arm zurück. Sandra hatte tatsächlich in der prallen Sonne gewartet. Sie war noch nie ins Gesicht geschlagen worden, nicht mal von ihrer Mutter, die bestimmt streng zu ihr gewesen war. Sie war wie gelähmt, und konnte in keiner Weise reagieren, als ihr Danielle die Arme auf den Rücken bog, und sie mit Handschellen fesselte. Gleich darauf wurde es dunkel vor Sandras Gesicht, den die bewusste Balaclava wurde ihr mit geschlossenem Augenschlitz über den Kopf gezogen. Die Mundöffnung blieb noch sichtbar, allerdings nur solange, bis Danielle ihr ein Knebel in Form eines mit Wolle überzogenen Dildos tief in den Rachen schob, und am Hinterkopf festband. Dann riss sie Sandra brutal auf die Beine und zerrte sie Richtung Gartenhaus. Dort angekommen band sie ihrem stöhnenden Opfer noch einen, fast drei Meter langen, dicken Wollschal um Kopf und Hals und verband ihn, vor dem letzten Knoten mit einer kurzen Kette mit Karabiner. Dann öffnete sie die Türe des Metallschuppens, wobei ihr der Türgriff fast schon zu heiß war. Sie fasste Sandra an den gefesselten Armen und schob sie in den engen fensterlosen Raum, der in der Giebelmitte kaum 220 cm hoch war. Heiße und stickige Luft strömte ihnen entgegen, und Danielle befestigte den Karabiner mit einer schnellen Bewegung am Giebel des Blechdaches. Sandra spürte, dass der Schal über ihrem Gesicht einen Zug nach oben bekommen hatte, und als ihre Beine mit einer Spreizstange gefesselt worden waren, hatte sie bereits erahnt, wo, und in welcher Stellung sie sich befand.
“So, und jetzt kannst du erst mal nachdenken, warum es besser ist, mich mit “Madame” und respektvoll anzusprechen”. Danielle verließ die Hütte und schloss die Türe. Jetzt hatte sie sich erst mal ein Paar runden im Pool verdient, und Sandra würde ihr kaum weglaufen.
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