Das Bad

Kapitel 7 “Das Bad”

Als das Zimmermädchen gegangen war, öffnete Sandras Master die Handschellen, nahm ihr beide Schals vom Gesicht und schob ihr die dicke Kapuze vom Kopf. Sandras Haar war – wie nicht anders zu erwarten – feucht, strähnig, und hatte in der Wollverpackung viel an Attraktivität eingebüßt. “Geh ins Bad und zieh dich aus, mein Schatz, du brauchst dringend ein Bad, bevor wir zum Dinner gehen können”. Sandra war zwar froh über die Aussicht, aus der total verschwitzten Kleidung zu kommen, und noch dazu baden zu dürfen, aber danach hätte sie den Abend viel lieber am Zimmer verbracht. Sie war völlig fertig und hatte trotz der 6 Dosen isotonisches Getränk die sie während der Fahrt hatte trinken dürfen nur noch den Wunsch nach einer Flasche Mineralwasser und einem Bett. Eigentlich ging sie ja gerne aus, aber nach der Tortur war sie einfach zu erschöpft, und in Anbetracht der zu erwartenden Kleidung überhaupt nicht begeistert davon. Trotzdem ging sie wortlos und gehorsam ins Bad, denn die ganze Haltung ihres Mannes ließ keinen Zweifel daran, das sie Befehlen zu gehorchen und nicht Vorschläge zu kommentieren hatte. 

Als sie nackt im Bad stand, erschien ihr Master in der Tür und befahl Sandra, in die Wanne zu steigen. “Du wirst dich jetzt hinsetzen, die Arme hinterm Rücken verschränken, so dass die Fingerspitzen der rechten Hand bis zum Ellenbogen der Linken reichen und umgekehrt. Dann lehnst du dich zurück und rutscht möglichst tief in die Wanne”. Sandra befolgte die Anweisung  und bemerkte, dass die Wanne zwar für Hotelstandards verhältnismäßig lang aber eher schmal gebaut war. Dadurch blockierten die seitlichen Wände und ihr eigener Körper  ihre Arme und ohne eine Gewichtsverlagerung konnte sie die Arme nicht mehr unter dem Körper hervorziehen. Als nächstes ergriff er den Gürtel eines Hotelbademantels, fesselte damit ihre Beine und befestigte das Ende des Gürtels an der Brausestange am Fußende der Wanne. Der Gürtel war so gespannt, dass Sandras gefesselte und ausgestreckte Beine den Boden der Wanne nicht mehr berührten. Damit fehlte ihr die Möglichkeit sich mit den Beinen abzustützen um ihr Becken anzuheben und dadurch wiederum waren ihre Arme endgültig, wenn auch ziemlich unbequem am Rücken fixiert.

Sandras Master warf noch einen kurzen Blick auf sein Arrangement, und drehte den Heißwasserhahn bis zum Anschlag auf. Dann verließ mit den Worten “du wirst dich nicht bewegen und ich will keinen Laut von dir hören” das Badezimmer. Sandra hob den Kopf so gut es ging und starrte den Wasserhahn wie hypnotisiert an. Das konnte er doch nicht tun? Der Wasserstrahl ging nur knapp an ihren Hüften vorbei, und durch ihre gestreckte Lage in der Wanne umspülte sie fast augenblicklich das viel zu warme Wasser. Es dauerte gar nicht lange, und sie begann - so gut es ohne Hilfe von Armen und Beine ging – zu zappeln und dabei leicht zu stöhnen. Der Erfolg den sie damit erzielte war allerdings nicht in ihrem Sinne. Zum einen entstanden durch die Bewegungen Wellen, die ihr das noch niedrige heiße Wasser auf noch trockene Körperpartien schwemmte und zum anderen erschien ihr Mann in der Tür und schüttelte missbilligend den Kopf. “Ich hab doch gesagt, du sollst still sein und liegen, und du gehorchst schon wieder nicht!” “Das Wasser ist zu heiß! Bitte, Sir, ich halt das nicht aus. Bitte!!” “Na, wie du meinst, dann muss ich mich eben selbst darum kümmern. Ich stelle jetzt das heiße Wasser ab. Aber ich warne dich, wenn du anschließend noch einen Laut von dir gibst, wirst du es wirklich bereuen”. Dann ging er zum Wasserhahn, und drehte ihn von heiß auf kalt ohne den Strahl abzudrehen. Anschließend nahm der den Brausekopf vom Haken und legte den Hebel für den Duschschlauch um. Das Wasser aus der Dusche wurde sehr rasch kalt, und auch das warme Wasser in der Wanne begann sich abzukühlen. Nun begann er, zu erst bei den Füßen, den Wasserstrahl direkt auf Sandra zu richten. Nach und nach duschte er so den ganzen Körper der wehrlosen Frau.

Obwohl das kalt Wasser im ersten Moment angenehm war, ihr Körper war noch -teils vom heißen Wasser und teils von der warmen Kleidung – aufgeheizt, wurde der harte Strahl aus der Dusche doch zunehmend unangenehmer, und er fuhr fort, bis sie fast bis zum Kinn im kalten Wasser lag.

Als er das Wasser abstellte, ihre Fesseln löste und sie mit einem Shampoo alleine ließ, saß sie zitternd in der Wanne, und war sich plötzlich bewusst, wie gründlich sich ihre Beziehung verändert hatte. Sie machte sich fertig und stand wenig später nur mit einem Badetuch bedeckt und dank der Klimaanlage im Zimmer leicht fröstelnd vorm Bett. Dort lagen säuberlich geschlichtet eines ihrer Angorakleider und passende lange Angorastrümpfe. Leider wusste Sandra, dass das Kleid nur Außen aus Angorawolle, innen aber aus kratziger Schurwolle gefertigt war. Das Gleiche galt für die Overknees. Obwohl das Outfit hinsichtlich der Wärme weit weniger schlimm war, als sie befürchtet hatte, waren die gewählten Stücke trotzdem der Gipfel der Unannehmlichkeit. Beim Anziehen empfand ihre, durch das kalte Wasser sensibilisierte Haut die feinen Haare der Schurwolle wie kleine Nadelstiche, und da sich absolut nichts darunter tragen durfte, und das Kleid einen sehr engen Rollkragen hatte, der doppelt umgeschlagen noch bis hart unters Kinn reichte, war dieses Gefühl am ganzen Körper spürbar.

Sie zog ihre Schuhe an, und ging zusammen mit ihrem Mann ins Hotelrestaurant, wohl wissend, dass sie sich nicht im Geringsten für die Speisekarte würde interessieren können.